Wer hat nicht schon packende Geschichten von Safaris gehört? Von Begegnungen mit Löwen, Leoparden, Giraffen, Elefanten und vielen anderen Wildtieren.
Doch wie läuft ein typischer Safaritag ab?
Sydonea Hlatswayo, Headranger der Lion Sands Ivory Lodge, beschreibt einen typischen Safaritag so: Als ich vor vielen Jahren als Ranger angefangen habe, ging für mich ein Traum in Erfüllung, den ich seither jeden Tag aufs Neue leben darf. Denn jeder Safaritag ist anders und immer spannend – für uns, aber noch mehr für unsere Gäste. Wir sind stolz darauf, Ihnen auf unseren Safaris die faszinierenden Tiere und die wunderbaren Landschaften des südlichen Afrikas näherbringen zu dürfen. Und diese laufen – mit kleinen Unterschieden je nach Region, Saison und Lodge – fast überall so ab:
06:00 Frühstück Wer auf Safari viel sehen will, muss früh aufstehen. Kurz nach Sonnenaufgang sind viele Tiere besonders aktiv. Um keine Zeit zu verlieren, servieren wir unseren Gästen nur ein kleines Frühstück mit Kaffee, Tee und ein paar Kleinigkeiten – und dann geht es los.
06:30 Safari in unseren offenen Geländewagen, die wir selbst steuern. Oft ist es noch kühl, eine Jacke schadet also nicht. Am Morgen ist das Licht für Fotos besonders schön. Und weil dann viele Tiere sehr aktiv sind, gibt es zahlreiche verschiedene Motive. Meist können wir mit den wendigen Jeeps bis auf wenige Meter an die Tiere heranfahren, ohne sie zu stören.
10:00 Brunch Gegen 10 Uhr sind wir zurück im Camp, wo ein ausgiebiges Frühstück auf unsere Gäste wartet. Danach hat jeder Zeit für sich.
13:00 Mittagessen Selbst beim Mittagessen können Sie Tiere beobachten, manchmal kommen sie ganz nahe an die Lodges heran.
15:30 Afternoon Tea Safaris haben noch immer einen Hauch von kolonialem Flair – natürlich darf der Nachmittagstee mit ein paar Snacks nicht fehlen.
16:00 Safari Am späten Nachmittag erwacht das Leben in der Savanne erneut – Zeit für die zweite Safari. Bei Sonnenuntergang servieren wir traditionell einen Sundowner beim Jeep, damit unsere Gäste diese einzigartige Stimmung bei einem Drink und ein paar Snacks stilvoll geniessen können.
19:30 Apéro und Abendessen Erst in der Dunkelheit kehren wir gegen 19 Uhr ins Camp zurück. Nachdem sich unsere Gäste frisch gemacht haben, servieren wir Apéro und Abendessen.
21:30 Lagerfeuer Ausklang des Abends am Lagerfeuer unter dem funkelnden afrikanischen Sternenhimmel.
Safari-ABC
Je nach Region und Saison bieten die Lodges unterschiedliche Safari-Aktivitäten an. Jede ist anders, jede ist faszinierend.
Pirschfahrten (Game Drives)
Unterwegs im offenen Allradfahrzeug, oft abseits der Wege, um möglichst nahe an die Tiere heranzukommen.
Buschwanderungen (Game Walks)
In Begleitung erfahrener Ranger streifen Sie durch den Busch und entdecken kleine Details, die vom Jeep aus oft verborgen bleiben. Auch wenn die Ranger für Sicherheit sorgen, ist eine solche Wanderung doch ein wenig aufregend.
Einbaumfahrten (Mokoros)
Ein Guide stakt das traditionelle Kanu über die Flüsse, wo Sie Vögel und am Ufer viele grosse Tiere beobachten können.
Bootsfahrten (Boat Cruises)
Von Motorbooten aus lassen sich grosse Tiere wie Flusspferde oder Krokodile bestens beobachten.
Naturspaziergänge
Hier stehen die atemberaubenden Landschaften und weniger die Tiere im Vordergrund. Besonders schön sind die Ausflüge bei Sonnenuntergang.
Hides (Beobachtungsverstecke)
Verschiedene Lodges verfügen über sogenannte «Hides», von denen aus Sie Tiere oft auf Augenhöhe beobachten und fotografieren können.
Flugsafaris
Bei einer Flugsafari im kleinen Propellerflugzeug werden die gigantischen Dimensionen dieser spektakulären Landschaften mit ihren Wildtieren besonders eindrücklich.