Die Geschichte der Nationalparks Kanadas reicht bis ins Jahr 1885 zurück, als an der Nordseite des Sulphur Mountain 26 km2 unter Schutz gestellt wurden. Das war die Geburtsstunde des Banff-Nationalparks in den kanadischen Rocky Mountains und der grossen Nationalparks Kanadas.
Der Waterton-Lakes-Nationalpark (mit einer Fläche von 525 km2) grenzt an den amerikanischen Glacier-Nationalpark. Seine weiten, trockenen Prärieflächen inmitten von Gletschern, die bis auf 3000 Meter Höhe reichen, machen diesen Park zu einem Naturwunder.
Der Glacier-Nationalpark mit seinen 420 Gletschern liegt in den schwer zugänglichen Columbia Mountains, nahe beim Mount-Revelstoke-Nationalpark. Einzigartig ist das Höhlensystem des Glacier-Nationalparks: Es besteht aus wassergefüllten schwarzen Schächten, versteckten Wasserfällen und Mondmilch (einer seltenen Kalziumkarbonat-Ablagerung).
Der Gwaii-Haanas-Nationalpark liegt im Süden der Queen-Charlotte-Inseln in British Columbia und erstreckt sich über eine Fläche von 1495 km2. Sein Name stammt aus der Sprache der Haida und bedeutet «Inseln des Staunens und der Schönheit». Der Archipel aus 138 Inseln liegt 640 km nördlich von Vancouver. Zum Park gehören eine UNESCO-Welterbestätte und mehrere archäologische Fundstätten.
Der Kootenay-Nationalpark wurde 1920 gegründet und verdankt seine Entstehung dem Bau der ersten Strasse quer durch die Rocky Mountains. Als die Strasse von Banff nach Windermere gebaut wurde, erklärte man die 8 km breiten Naturräume entlang der Strecke zum Nationalpark. Der Park umfasst eine Gesamtfläche von 1406 km2. Geniessen Sie auch seine heissen Quellen, in denen Sie das ganze Jahr über baden können. Im Herzen des Parks erwartet Sie eine reiche Tierwelt mit Schneeziegen, Dickhornschafen, Wapitis, Hirschen, Schwarzbären und Grizzlys.
Eine äusserst abwechslungsreiche Landschaft, die von dichtem Regenwald über üppige Bergwiesen bis zu felsigen Graten und Gletschern reicht. Der Giant Cedars Trail führt Sie zu 1000 Jahre alten Riesenlebensbäumen (Western Red Cedars).
Der Pacific-Rim-Nationalpark liegt an der Westküste von Vancouver Island und gliedert sich in drei Teile: Long Beach (mit 20 km feinem Sandstrand, abgeschiedenen Buchten und Regenwald), die Broken Group Islands (ein Labyrinth aus 100 Inseln, viele davon dicht bewaldet, manche nur winzige Felsskulpturen) und den West Coast Trail (der auf 77 km durch unberührte Wildnis, Regenwald und Flüsse führt).
«Yoho» ist ein Ausruf der Bewunderung der Cree – der Ureinwohner der Gegend – für die Naturschönheit dieser Bergregion. Sie verstehen das, sobald Sie auf dem Highway in den Yoho-Nationalpark fahren. Mit seinen 28 Gipfeln über 3000 m Höhe bietet der Park ein spektakuläres Panorama. Planen Sie unbedingt einen Halt bei den tosenden Wasserfällen des Parks ein, besonders bei den über 380 Meter hohen Takakkaw Falls.
Hier erwartet Sie eine atemberaubende Landschaft. Dichte Wälder, Bergseen, Wasserfälle und Vulkankegel bieten Naturschönheit pur. Mit etwas Glück begegnen Sie Schwarzbären, Grizzlys, Wölfen, Kojoten und Schneeziegen.