Bei welchen Ferien sind schon An- und Abreise ein Genuss und machen die Transfers von einer Unterkunft zur nächsten richtig Spass? Bei einer Flugsafari im südlichen Afrika! Bei den Transfers im kleinen Propellerflugzeug werden die gigantischen Dimensionen dieser spektakulären Landschaften mit ihren Wildtieren besonders eindrücklich.
Hier ein beliebtes Beispiel für eine Flugsafari durch Namibia:
Schon der Auftakt der Reise ist ein absolutes Highlight. Von Windhoek aus fliegt die kleine Privatmaschine ihr erstes Ziel an: das Sossusvlei. Einige der höchsten Sanddünen der Welt umgeben die Lehmsenke in der Namib-Wüste. Während sich das Flugzeug langsam im Landeanflug nähert, erhält man einen ersten Eindruck davon, was einen hier erwartet: pure Trockenheit. Aus der Luft wirkt das ausgetrocknete Flussbett noch dramatischer. Nur nach starken Regenfällen, die hier nur alle paar Jahre vorkommen, bildet sich in der Mitte des Tals ein kleiner See. Rund um das Vlei türmen sich die riesigen Dünen. Diese Sandgiganten zu erklimmen, ist ein Erlebnis für sich. Oben angekommen, geniessen Sie eine eindrückliche Aussicht über den aprikosenfarbenen Sand. Weit und breit ist niemand zu sehen, keine grössere Stadt in der Nähe. Das bedeutet auch, dass nachts ein unglaublicher Sternenhimmel leuchtet – ein eindrückliches Naturschauspiel, das man einfach gesehen haben muss. Am schönsten erleben Sie es ganz bequem vom Bett aus: Im Little Kulala Camp können die Gäste in eigens hergerichteten Betten auf den Dächern ihrer Chalets schlafen.
Die Sonne ist ein früher Wecker. Nach dem Frühstück steht ein weiterer Flug mit der kleinen Maschine Richtung Norden auf dem Programm. Das Damaraland ist die Heimat zahlreicher Wildtiere. Wüstenelefanten auf Wanderungen und Pirschgängen ganz nahe zu kommen – das ist pures Safarigefühl, das man auch in den luxuriösen Safarizelten der Lodge im Tal des Huab-Flusses spürt. Vom Hauptgebäude des Damaraland Camp aus geniessen Sie eine herrliche Aussicht auf die umliegende Wildnis.
Die Reise führt weiter an die Skeleton Coast, einen Ort, der viel unheimlicher klingt, als er ist. In dieser einzigartigen Wüstenlandschaft leben Elefanten und Löwen, und einige dieser majestätischen Tiere bekommen Sie während der Safari aus nächster Nähe zu sehen. Übernachtet wird in einer besonders luxuriösen Lodge inmitten der Wildnis in einem kleinen Canyon. Ob am Lagerfeuer, am Frühstückstisch in der Lounge oder im Bett: Im Hoanib Skeleton Coast Camp fühlen Sie sich stets als natürlicher Teil dieser eindrücklichen Wildnis.
Das nächste Abenteuer lässt nicht lange auf sich warten, denn dieser Ort ist nur mit dem Flugzeug erreichbar. Entlang der Ufer des Kunene erstreckt sich eine grüne Oase, und mittendrin liegt das Serra Cafema Camp, umgeben von schroffen Bergen und Sanddünen. Mit dem Quad können Sie sich hier so richtig austoben oder sich bei einer Bootsfahrt auf dem Kunene entspannen. Die Region ist zudem vom Volk der Himba bewohnt. Die wohl letzten Nomaden Afrikas sind sehr gastfreundlich. Tag 10–12: Etosha-Nationalpark – Löwen und Nashörner aus nächster Nähe Zum Schluss erwartet Sie ein weiterer Höhepunkt. Die Little Ongava Lodge liegt zwischen Büschen und Bäumen, die Häuser sind durch Holzstege miteinander verbunden. Die Terrasse überblickt einen grossen Teil der Savanne rund um den Etosha-Nationalpark und das riesige Wasserloch, das die Tiere wie magisch anzieht. Hier wimmelt es von Löwen und Nashörnern. Besonders nachts ist das Leben im Busch gut zu hören. Mit dem Kleinflugzeug geht es zurück nach Windhoek.